Viele Laien und Neueinsteiger wundern sich, wie viele unterschiedliche Schläger zu einer Partie Golf mitgenommen werden müssen. Erlaubt sind bis zu 14 Schläger pro Runde. Auch wenn sich diese große Anzahl unterschiedlicher Hölzer und Eisen für Neulinge nicht eignen, gehen wir im Detail auf die wichtigsten hier ein.

Die unterschiedlichen Arten von Schlägern:

*Driver *Fairway *Hybrid *Eisen *Wedge *Putter

Im Überblick sehen Sie, dass es sechs unterschiedliche Arten von Schlägern gibt, die auf jeder Runde im Sportbag eines Golfers platz finden sollte. Eine besonders wichtige Stellung nimmt natürlich der Driver an. Wie der Name bereits verrät, ist er ideal dazu geeignet besonders große Distanzen zu überwinden. Er wird also besonders häufig bei den ersten Schlägen zur Annäherung des Lochs verwendet. Hat man die ersten hunderte Meter geschafft, so spielt nun ein präziserer Schuss eine immer größere Rolle. Hierfür wird der Fairway-Schläger eingesetzt. Mit einer deutlich höheren Schlägerkopfgeschwindigkeit überträgt der Schlägerkopf seine Kraft ideal auf den Ball und sorgt so dafür, dass dieser möglichst exakt am gewünschten Ziel ankommt. Wer sich und sein Spiel noch nicht so genau kennt und daher auch nicht abschätzen kann, wie weit der Ball fliegen wird und wo er demnach zum liegen kommt, dem sei ein Hybrid-Schläger empfohlen. Dieser bietet einen idealen Mix aus Weite und Präzision.

Eisenschläger

Auch wenn der Name Golf-Eisen vermuten lässt, dass diese Schläger stets aus Eisen gefertigt werden, so stimmt dies nicht. Es kann zwar der Fall sein, häufig sind diese Gattung aber auch aus Edelstahl gefertigt. Diese Schlägerart eignet sich für ein weiter fortgeschrittenes Spiel am jeweiligen Loch und bieten in der Regel Weiten in der Kategorie 3 bis 9 an. Natürlich muss in Betracht gezogen werden, dass sowohl Winkeleinschlag aber auch Kraft und Technik berücksichtigt werden müssen, damit tatsächliche Weiten vorhergesagt werden können.

Im hohen Bogen spielen

Wer seinem Ball einen besonderen Drall mit hohem Bogen geben will oder muss, dem sei der Einsatz eines Wedge-.Schlägers empfohlen. Bei Profischielern im Fernsehen sieht man häufig, dass diese Schlägerart zumeist für knifflige Aufgaben angewendet wird. So können Bälle, die etwa in einem Sandbunker gelandet sind, präzise aus diesem hinausbefördert werden.

Das Einlochen erledigt der Putter

Wenn sich das zu spielende Loch dem Ende zuneigt kommt das letzte zu verwendete Schlaguntensil zum Einsatz: Der Putter. Wie auch dieser Name vermuten lässt soll er dafür sorge Tragen, dass der Ball dort landet wo er regelkonform hingehört: IN das jeweilige Loch am Puttinggreen.

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