Wie in jeder anderen Sportart auch, ist für einen spürbaren Fortschritt ordentliches Üben und Trainieren unerlässlich. Dies bedeutet jedoch nicht, dass man so viele Bälle wie möglichst schlägt. Technik, Präzision und Theorie sollten mindestens genauso im Vordergrund stehen wie das eigentliche Spiel an und mit dem Ball.

Der Gesundheit zu liebe aufwärmen

Taiga empfiehlt vor dem eigentlichen Training sein Augenmerk auf die Schonung des eigenen Körpers und dessen Gelenke zu legen. Vor jeder Übungseinheit sollten Sie daher ihren ganzen Körper ausgiebig dehnen. Um Rücken- und Schulterverletzungen vorzubeugen, sollten Sie auch diesen Körperteilen beim Aufwärmen besondere Aufmerksamkeit zukommen lassen.

Schwungübungen

Schwungübungen mit dem Schläger aber ohne Ballabschlag sollen dafür Sorge tragen, dass der richtige Rhythmus gefunden wird und sich die ideale Schlagdynamik einpendeln kann. Ein Golflehrer oder aber auch ein Spielpartner kann sie bei den Schwungübungen unterstützen und Ihnen hilfreiche Tipps geben, wo etwaige Schlagdefizite zu erkennen sind. Zum Einstieg eignen sich zunächst Halbschwünge, welche mit einem Wedge durchgeführt werden sollten. Anschließend steigern Sie die Aktivität auf einen vollen Schwung, ebenfalls mit einem Schläger der Wedge-Kategorie. Später wechseln Sie die Schlägerart zunächst zu unterschiedlichen Eisen und beenden die Übung schlussendlich mit einem Driver.

Richtige Putten will gelernt sein

Beim Putten kommt es bei weitem nicht auf die bloße Technik an. Dies wird vor allem ersichtlich, wenn man Trainingsputts mit jenen vergleicht, die in Wettkampfsituationen stattfinden. Hier wird besonders bei Hobbyspielern deutlich, dass die psychologische Komponente mindestens eine gleichgroße Rolle spielt wie der eigentliche Schlag, wenn nicht gar eine noch viel größere. Versuchen Sie sich also imm dann, wenn Sie gerade Zeit dazu haben mit den psychischen Aspekten des Golfports auseinanderzusetzen. Blicken Sie dabei gezielt auf vergangene Verhaltensmuster und versuchen Sie zu erkennen in welchen Situationen beim Putten Sie sich besonders wohl oder unwohl gefühlt haben. Notieren Sie diese Erinnerungen und versuchen Sie anschließend sich auf die negativen und positiven Aspekte einzulassen. Finden Sie Rituale und Abhandlungen die Ihnen dabei helfen können besonders fokussiert am Puttinggreen zu stehen. Denn auch für ambitionierte Laiensportler gilt, dass beim Putten nicht mehr als zwei Schläge gebraucht werden sollten. Der erste ist hierbei als Annäherungsschlag an das Loch zu sehen und sollte den Ball möglichst Nahe an das Ziel führen. Konzentrationsfähigkeit und Lockerheit im Körper sind hierfür die Voraussetzungen. Der Finale Schlag sollte als krönender Abschluss erfolgen und sicher und gekonnt ins Loch führen. Nehmen Sie hierfür gerne das Tempo ein wenig heraus und konzentrieren Sie sich besonders auf die Schwungausführung.

Heim